Ein bewegender Nachmittag für die „Caritas-Kinder, Wiener Kinder“
Am 8. September 2026 fand in der Albert Hall im 8. Wiener Gemeindebezirk ein außergewöhnlicher und zutiefst bewegender Nachmittag statt. Die Veranstaltung, organisiert von den offiziellen Freundschaftsgesellschaften zwischen Österreich und Portugal, Spanien, Dänemark sowie Luxemburg, war jenen Kindern „Caritas-Kindern, Wiener Kindern“ gewidmet, die nach dem Krieg ihre österreichische Heimat verließen und in den zuvor erwähnten vier Ländern Aufnahme, Schutz und Geborgenheit fanden.
Die Veranstaltung war bis auf den letzten Platz besetzt. Im Mittelpunkt standen die Caritas-Kinder, die ihre persönlichen Kindheitserinnerungen mit einer besonderen Authentizität und menschlichen Tiefe schilderten. Für die Österreichisch-Portugiesische Gesellschaft ÖPG erzählte unser Mitglied Karl Klaar auf der Bühne eindrucksvoll aus seiner Zeit als Caritas-Kind in Portugal. Der musikalische Rahmen wurde von Prof. David Hernando Rico (Klavier) und dem 12jährigen Nicolas Hernando Diz (Violine) gestaltet.
Unter den Ehrengästen befanden sich neben den Caritas-/ Wiener-Kindern, die im Mittelpunkt des Nachmittages standen, I.E. Frau Aurora Mejía Errasquin (Botschafterin des Königreichs Spanien), Frau Leyre Lozano Mendía (Botschaftsrätin und Kultur- sowie Wissenschaftsattaché an der Spanischen Botschaft in Wien), Herrn Christophe Schoentgen (Botschaftsrat und Konsul an der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Wien), Frau Mag. Marguerite Machek-Vos (Vorstandsmitglied des Dachverbands-PaN – Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften – Partner aller Nationen) sowie Frau Gerda Müller (Landesgeschäftsführerin des Vereins „ab5zig – Wiener Senioren“).
In beeindruckenden Vorträgen skizzierten I.E. Frau Aurora Mejía Errasquin und Herr Ángel Luis Sánchez Baltanás als Vertreter der Österreichisch-Spanischen Gesellschaft die Bedeutung der Caritas-Kinder und der länderübergreifenden Solidarität.
Der Präsident der Österreichisch-Portugiesischen Gesellschaft, Dr. Marcos Boskamp Alexandre, betonte, dass – heute wie damals – Menschlichkeit Grenzen überwindet: Aus Not wird Begegnung, aus Hilfe wird Freundschaft. Und aus Freundschaft entstehen dauerhafte Verbindungen zwischen Menschen und Ländern.
Seinen würdigen und zugleich geselligen Ausklang fand der Nachmittag bei einem Sektempfang samt Kaffee und Kuchen, der den Gästen Gelegenheit bot, die zahlreichen Eindrücke im persönlichen Gespräch nachklingen zu lassen.







